Wenn der Herbst anklopft: 5 Tipps, wie du jetzt gut für dich sorgst

Herbst; Selbstfürsorge im Herbst; Was dir im Herbst guttut
Der Herbst verändert den Alltag: weniger Licht, mehr To-dos – und oft bleibt dabei wenig Raum für dich. In diesem Artikel findest du fünf stärkende Impulse, die dir helfen, gut durch diese Jahreszeit zu kommen – mit mehr Energie, Wärme und Achtsamkeit, statt im Funktionsmodus zu bleiben.

Inhalt

Der Herbst ist kei­ne Pau­se – er ist ein Über­gang. Und genau dar­in liegt die Her­aus­for­de­rung.

Viel­leicht kennst du das: Kaum ist der Som­mer vor­bei, geht es direkt wei­ter. Schu­le, Arbeit, All­tag – das Tem­po bleibt hoch, wäh­rend dein Kör­per eigent­lich lang­sa­mer möch­te.

Denn auch wenn wir es gern igno­rie­ren: Der Herbst ist für uns Men­schen nicht nur ein Wet­ter­um­schwung. Er ist ein bio­lo­gi­scher, emo­tio­na­ler und men­ta­ler Wech­sel. Dein Kör­per stellt sich auf weni­ger Licht ein. Dein Ner­ven­sys­tem reagiert auf den zuneh­men­den Druck. Und dein Inne­res sehnt sich nach Rück­zug, Struk­tur und Wär­me – wäh­rend außen alles nach Leis­tung ruft.

Was du jetzt brauchst, sind kei­ne Durch­hal­te­pa­ro­len. Son­dern ehr­li­che, all­tags­taug­li­che Wege, wie du dich selbst wie­der spü­ren kannst.

1. Nutze das Tageslicht – auch wenn es sich rar macht

Es ist wis­sen­schaft­lich belegt: Licht beein­flusst unse­ren Schlaf-Wach-Rhyth­mus, die Stim­mung und die Kon­zen­tra­ti­on. Wenn du dich im Herbst oft antriebs­los fühlst, liegt das nicht nur an dei­nem Kalen­der – son­dern auch am feh­len­den Licht.

Was du tun kannst:

  • Geh mor­gens oder mit­tags mind. 10 Minu­ten ins Freie, auch bei Wol­ken. Das hilft dei­nem Bio­rhyth­mus.
  • Ver­mei­de grel­les Kunst­licht am Abend, um dei­nen Schlaf nicht zu stö­ren.
  • Nut­ze ggf. eine Tages­licht­lam­pe, wenn du viel drin­nen bist (z. B. im Home­of­fice).
  • Und: Fens­ter auf! Schon ein paar Minu­ten fri­sche Luft am offe­nen Fens­ter wir­ken stim­mungs­auf­hel­lend.

Wenn du magst, ver­bin­de Licht und Bewe­gung – z. B. durch einen kur­zen Spa­zier­gang in der Pau­se. Es muss nicht lang sein. Es muss nur gesche­hen.

2. Dein Vitamin-D-Speicher: kleiner Wert, große Wirkung

Vit­amin D beein­flusst nicht nur dei­ne Kno­chen oder das Immun­sys­tem – es hat mas­si­ven Ein­fluss auf dei­ne Ener­gie, dein emo­tio­na­les Gleich­ge­wicht und sogar dei­ne Stress­re­sis­tenz. Gera­de im Herbst und Win­ter ist dein Kör­per dar­auf ange­wie­sen, dass du ihn gut ver­sorgst.

Zwei Din­ge hel­fen jetzt beson­ders:

  • Regel­mä­ßig drau­ßen sein – selbst bei Wol­ken. Denn dein Kör­per bil­det Vit­amin D durch UVB-Strah­lung.
  • Vit­amin-D-rei­che Ernäh­rung – z. B. mit fett­rei­chem Fisch, Eiern, Pil­zen oder ange­rei­cher­ten Lebens­mit­teln.

Wenn du dich im Herbst oft müde, antriebs­los oder nie­der­ge­schla­gen fühlst, kann es sinn­voll sein, dei­nen Vit­amin-D-Wert beim nächs­ten Blut­bild über­prü­fen zu las­sen – und gemein­sam mit dei­ner Ärz­tin oder dei­nem Arzt zu schau­en, ob du zusätz­lich unter­stüt­zen soll­test.

Wich­tig ist: Es geht nicht um Pil­len, son­dern um ein bewuss­tes Dran­blei­ben. An Licht, Bewe­gung und dem, was dein Kör­per wirk­lich braucht.

Ein sta­bi­ler Vit­amin-D-Spie­gel ist kein All­heil­mit­tel – aber oft der feh­len­de Schlüs­sel zur inne­ren Sta­bi­li­tät.

3. Wärme als Selbstfürsorge – innen wie außen

Wär­me ist nicht nur ein phy­si­sches Gefühl, son­dern ein psy­cho­lo­gi­sches Grund­be­dürf­nis. Gera­de im Herbst hilft sie dir, dich sicher, gebor­gen und wie­der mehr „bei dir“ zu füh­len.

Wie du dich von innen wär­men kannst:

  • Iss bewusst wär­men­de Lebens­mit­tel: Sup­pen, Ofen­ge­mü­se, Hafer­brei, Ing­wer.
  • Trin­ke regel­mä­ßig Tee – z. B. Fen­chel-Anis-Küm­mel, Ing­wer, Chai oder Gol­de­ne Milch.
  • Umhül­le dich mit wei­chen Din­gen: Kuschel­so­cken, Decken, Wärm­fla­sche.
  • Rich­te dir abends ein klei­nes Wär­me­ri­tu­al ein: Ker­zen, hei­ßer Tee, war­me Dusche.

Tipp aus mei­nem News­let­ter: Hier fin­dest Du ein Rezept für eine schnel­le, wär­men­de Kür­bis-Ing­wer-Sup­pe.

4. Kleine Freuden als Anker im Alltag

Wär­me kann auch bedeu­ten, dich bewusst mit Men­schen oder Tätig­kei­ten zu umge­ben, die dir gut­tun.

Du musst nicht jeden Tag „Me-Time“ pla­nen. Aber du kannst Momen­te schaf­fen, die dich dar­an erin­nern, dass du mehr bist als dei­ne Auf­ga­ben.

In der Feel­good-Com­mu­ni­ty haben sich vie­le die­ser Ideen bewährt – viel­leicht ist auch etwas für dich dabei:

  • Erstel­le dei­ne per­sön­li­che Herbst-Play­list – Songs, die dich emo­tio­nal beglei­ten.
  • Mach ein klei­nes Herbst-Foto-Shoo­ting – ja, mit Laub, Schal und Kaf­fee­be­cher.
  • Lies ein Buch, das du nur für dich liest – kei­ne Rat­ge­ber, son­dern Geschich­ten.
  • Orga­ni­sie­re einen Spie­le­abend – digi­tal oder live, Haupt­sa­che gemein­sam.
  • Back dir einen Apfel­ku­chen – nicht, weil du musst. Son­dern weil’s gut tut.
  • Zün­de jeden Abend eine Ker­ze an – als Sym­bol: Ich bin jetzt wich­tig.

Pro-Tipp: Häng dir dei­ne per­sön­li­che “Tu-dir-was-Gutes-Lis­te” an den Kühl­schrank – wie eine klei­ne Schatz­kar­te für graue Tage.

Freu­de muss nicht ver­dient wer­den. Sie darf ein­fach da sein. Auch mit­ten im All­tag.

5. Rituale für den Übergang

Der Über­gang vom Som­mer zum Herbst braucht ein Inne­hal­ten. Doch genau das kommt oft zu kurz – zwi­schen Ter­mi­nen, Fami­li­en­lo­gis­tik und dem nächs­ten Pro­jekt.

Was dir hilft:

  • Rück­blick & Vor­schau: Schreib dir 3 Din­ge auf, die du los­las­sen willst – und 3, die du im Herbst will­kom­men heißt.
  • Wäh­le ein Herbst­wort: z. B. „Ankom­men“, „Ver­lang­sa­men“, „Wär­me“ – als inne­ren Kom­pass.
  • Gestal­te eine klei­ne Ecke nur für dich – mit Ker­ze, Kis­sen, Buch. Ein Ort, der nur dir gehört.
  • Fang ein Herbst­ta­ge­buch an: 3 Minu­ten am Tag. Ein­fach, ehr­lich, intui­tiv.

Es geht nicht dar­um, etwas Beson­de­res zu tun – son­dern dar­um, den Über­gang über­haupt zu bemer­ken.

Zu guter Letzt

Der Herbst bringt ande­re Bedürf­nis­se mit sich – nicht, weil du schwä­cher wirst, son­dern weil sich das Außen ver­än­dert. Es lohnt sich, inne­zu­hal­ten und zu schau­en: Was tut mir gut? Was kann ich heu­te anders machen als im Som­mer?

Klei­ne Din­ge kön­nen dabei den Unter­schied machen. Ein paar Minu­ten Licht. Ein war­mes Essen. Ein Nein zur rich­ti­gen Zeit.

Selbst­für­sor­ge heißt nicht, dass du alles per­fekt machen musst. Son­dern, dass du dich selbst mit ein­planst. Gera­de jetzt.

Impuls zum Schluss:

Was wäre ein klei­nes Herbst­ri­tu­al, das du ab heu­te in dei­nen All­tag holen willst?

Schreib’s dir auf – oder noch schö­ner: Erzähl es mir in den Kom­men­ta­ren oder auf Insta­gram.
Ich freu mich auf dei­ne Feel­good-Momen­te.

Noch ein Schritt weiter?

Wenn du spürst, dass du dir in die­sem Herbst wirk­lich Raum für dich neh­men willst – dann ist die Selbst­für­sor­ge-Werk­statt genau der rich­ti­ge Ort. Ohne Druck, ohne Plä­ne, aber mit Struk­tur, Aus­tausch und ech­tem Rück­halt.

Und viel­leicht hast du Lust, auch Chris­tas Ange­bot ken­nen­zu­ler­nen – sie bringt ergän­zend Impul­se aus [z. B. Kör­per­ar­beit, krea­ti­ve Selbst­für­sor­ge etc.] ein, die dich sanft beglei­ten und stär­ken.

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Hal­lo! Ich bin Anja, begeis­ter­te Feel­good Trai­ne­rin un d Selbst­für­sor­ge-Men­to­rin.
Als selbst­stän­di­ge Frau und Mut­ter ken­ne ich den Balan­ce­akt zwi­schen Busi­ness und Fami­lie nur zu gut.

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Du fin­dest hier wert­vol­le Rat­schlä­ge, prak­ti­sche Stra­te­gien und inspi­rie­ren­de Geschich­ten, die dir hel­fen sol­len, dich selbst nicht aus den Augen zu ver­lie­ren.