Feelgood Trainerin

Wir sind in der dritten Juliwoche, es ist die Halbzeit der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen, und wir sind mitten drin in der Sommerhitze. Seit Tagen ist es deutlich über 35 Grad.

Diese Temperaturen sind die meisten von uns nicht gewohnt. Im Urlaub am Strand haben wir das noch ganz gerne, aber im Alltag fällt das Arbeiten wahrnehmbar schwerer. Wir sind schneller unkonzentriert und erschöpft. Das heißt, in diesen Tagen dürfen wir noch etwas besser für uns sorgen, als wir es sonst schon tun.

Tipp Nr. 1:
Immer ein Glas Wasser in Greifnähe haben

Bestimmt hast Du schon oft gehört, wie wichtig trinken ist. Aber gerade an diesen heißen Sommertagen ist es doppelt wichtig. Dadurch, dass wir mehr schwitzen, haben wir einen viel höheren Flüssigkeitsverlust, den es auszugleichen gilt. Da reichen die

Eistee lecker bei Sommerhitze

 üblich empfohlenen 1,5 Liter leider nicht aus. Der Flüssigkeitsbedarf verdoppelt sich unter Umständen.

Ich habe einige Menschen in meinem Umfeld, denen es schwerfällt mehr zu trinken, da sie immer sehr kohlensäurehaltiges Wasser trinken und die einfach stilles Wasser nicht so gerne mögen.

Meine Empfehlung an der Stelle: 
Aromatisiere Dir Dein Wasser.
 Fülle stilles Wasser oder Leitungswasser in eine Karaffe und gebe etwas von Deinem Lieblingsobst dazu. So bekommst Du etwas Geschmack ins Wasser und nimmst gleich noch ein paar zusätzliche Vitamine mit.
Oder probiere doch einmal selbstgemachten Eistee, zum Beispiel einen schnell gemachten Eistee Apfel-Zitrone.

Tipp Nr. 2:
Leichte, kalte Speisen

Neben Getränken liefern auch viele Obst- und Gemüsesorten, wie Melone, Tomate und Gurke Flüssigkeit.

An heißen Tagen sollten die einzelnen Mahlzeiten nicht zu üppig ausfallen. Besser verträglich sind leichte Gerichte, die auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden.
Schwere Gerichte, für deren Verarbeitung der Körper richtig Energie braucht, belasten eher.
Gute Alternativen sind Salate, kalte Suppen oder fruchtige Kaltschalen. Diese liefern dem Körper gleichzeitig wichtige Vitamine und Mineralstoffe und Flüssigkeit.

Wenn Du Interesse hast, ich habe ein paar schöne Rezeptvorschläge für Dich!

Tipp Nr. 3:
nachts oder am frühen Morgen lüften

Damit es die Wärme nicht so sehr in unsere Räume schafft, verriegeln und verrammeln wir unsere Wohnräume.
Fenster zu, Rollos runter…
In der Nacht kühlt es aber doch ein wenig ab, und das können wir nutzen, um die warme, verbrauchte Luft in unseren Räumen auszutauschen.
Also mache über Nacht gerne möglichst alle Fenster auf, auch die Rollos lässt Du „auf Luke“, so dass die etwas kühlere Nachtluft herein kann. 

Zur Unterstützung kannst Du noch ein feuchtes Handtuch vor das Fenster hängen.

Hitzewelle

Tipp Nr. 4:
kleine Abkühlung für zwischendurch

Die Wärme stresst uns ganz schön, unser Körper läuft auf Hochtouren, um unser System abzukühlen. Natürlich kann nicht jeder während des Tages mal schnell zur Abkühlung in die Dusche hüpfen oder in einen See springen, aber es gibt dennoch Möglichkeiten unseren Körper mit kleinen körperlichen Abkühlungen zu unterstützen.

1.  Stelle Dir eine Schüssel mit kühlen Wasser unter den Schreibtisch zu stellen, in die Du Deine Füße stellen kannst. Das geht vermutlich nur, wenn Du nicht zu oft aufstehen musst oder keinen Kundenverkehr hast.

Wenn Du das ausprobierst, vergiss nicht, Dir ein Handtuch zu Abtrocknen daneben zu legen.

2. Halte Deine Handgelenke zwischendurch unter fließendes kühles Wasser, so dass auch hier das Blut etwas runterkühlt und die Kühle mit durch Deinen Körper nimmt.

3. Wenn die ersten beiden für Dich nicht praktikabel sind, wickele Dir zwischendurch feuchte, kühle Tücher um Hand- oder Fußgelenke.

Wichtig ist für alle drei Varianten, dass das Wasser nicht eiskalt, sondern kühl bis lauwarm ist, denn sonst muss der Körper mehr arbeiten und das stresst ihn noch mehr.

Tipp Nr. 5:
einmal zweckentfremden – Kühlflasche statt Wärmeflasche

Diesen Tipp habe ich vor einigen Jahren entdeckt! Klassisch kenne wir die Wärmflasche eben, um sie mit heißem Wasser zu füllen und uns Wärme zu spenden.
Das Ganze geht aber auch gut umgekehrt. Einfach kaltes Wasser in die Flasche füllen und schon kannst Du sie zum Abkühlen nutzen. Egal ob Du sie Dir auf dem Bürostuhl in den Rücken legst, Deine Füße darauf stellst, oder sie abends im Bett zu Kühlen nutzt.

Tipp Nr. 6:
Verlängere Deine Mittagspause – Siesta halten

Gerade in der Mittagshitze nach der Pause fällt das Arbeiten besonders schwer. Wenn Du Deine Arbeitszeiten flexibel einteilen kann, verlängere Deine Pausenzeit um etwa 30 Minuten und nutze diese halbe Stunde, um nach dem Vorbild der Südeuropäer eine kurze Siesta zu halten. Der Körper kann wirklich herunterfahren und sich erholen. Denn große Hitze auszugleichen, ist richtig Schwerstarbeit für unseren Körper.

Wer das nicht kann, sollte zumindest für diese Arbeitsphase leichtere, weniger fordernde Aufgaben einplanen.

Tipp Nr. 7:
Ich sage nur Verdunstungskälte

Wir schwitzen, weil unser Körper auf diese Weise Feuchtigkeit abgibt, die an der Körperoberfläche verdunstet und uns damit Kühle verschafft.
Dieses Wissen können wir leicht nutzen und unseren Körper unterstützen, in dem wir ihm diese Feuchtigkeit durch das Besprühen mit einem Zerstäuber schon zur Verfügung stellen.
Jeder Drogeriemarkt verkauft mittlerweile solche Körpertonics, meist jedoch mit Zusatzstoffen.
Ein einfacher Zerstäuber, mit Wasser befüllt, erfüllt den gleichen Zweck. So kann ich mir zwischendurch einzelne Körperteile besprühen.

Tipp Nr. 8:
mal ’nen Gang rausnehmen

Wenn die Nächte kaum kühler sind als die Tage, schlafen wir oft schlechter. Schnell leiden die Motivation und auch die Konzentrationsfähigkeit.
Da kann es sehr hilfreich sein, einfach mal einen Gang rauszunehmen und langsamer zu machen und mehr kleine Pausen einzuplanen.

So schonst Du die eigenen Ressourcen.

Tipp Nr. 9:
Lockere, luftige Kleidung tragen

Baumwolle, Leinen, aber auch Seide sind die beste Bekleidungsvariante für diese Zeiten.  Es sind alles Materialien mit natürlicher Herkunft. Dazu haben sie bei starker Sommerhitze den Vorteil, dass sie durch ihre hohe Saugfähigkeit sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen können.

Viskose oder Lyocell werden gerade für Sommermode von der Bekleidungsindustrie auch viel genutzt, sind allerdings sogenannte „man made fibres„, also Chemiefasern, die einen natürlichen Ursprung haben.

Lockere Kleidung sorgt außerdem dafür, dass die Stoffe nicht so am Körper kleben.

 

Das sind meine 9 Tipps, die mir helfen den Sommer zu genießen und trotz der großen Hitze fit und arbeitsfähig zu bleiben.
Vielleicht ist ja auch der ein oder andere neu Tipp für Dich dabei, oder Du hast noch einen tollen Tipp, der hier nicht genannt ist. Dann würde ich mich freuen, wenn Du ihn in die Kommentare schreibst und mir und meinen Lesern zur Verfügung stellst.

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